Das wachsende Bewusstsein für Umweltauswirkungen, soziale Verantwortung und effektive Unternehmensführung, kurz ESG, sind ein integraler Bestandteil von Unternehmensstrategien und Investitionsentscheidungen geworden. Die Werkhalle Rheinhöfe in Düsseldorf, entwickelt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Deutschland, ist ein Beispiel dafür.

Die Werkhalle ist Teil des Gewerbeparks Rheinhöfe im Süden Düsseldorfs, der auf eine über hundertjährige Tradition als Industriestandort zurückblickt. Zeugen davon sind die zum Teil erhaltenen Kranbauhallen. Das 38 700 m2 grosse Areal bietet heute 23 200 m2 Gesamtmietfläche. In den unterschiedlichen Gebäuden werden knapp 15 920 m2 als Service-, Freizeit- und Veranstaltungsflächen sowie knapp 5580 m2 als Büroflächen genutzt. Daneben verfügt das Areal über 700 m2 Grosshandelsflächen und über 4850 m2 Hallen- und Lagerflächen. Da steht auch die Ende 2023 fertiggestellte Werkhalle Rheinhöfe.

Flexibel nutzbare Einheiten

Die Werkhalle weist eine Bruttogeschossfläche von 3700 m2 auf und ermöglicht bis zu acht Gewerbemietern hochflexible, autarke Mieteinheiten ohne störende Innenstützen, die höchste Ansprüche hinsichtlich Gestaltung, Funktion, Lichtdurchflutung, Aufenthaltsqualität und Nachhaltigkeit erfüllen. Einzelne Einheiten können mit wenig baulichem und technischem Aufwand zusammengeschlossen oder getrennt werden. Die Werkhalle ist somit eine ideale Gewerbefläche für Produktion, Handwerk, Lager, Showrooms oder Labore. Sie zeichnet sich durch moderne und grosszügige Fensterfronten aus sowie durch ein durchgehendes Lichtband aus Polycarbonat und helle, zeitlose Holzfassaden. Auch der Innenausbau ist hochwertig und nachhaltig.

The Werkhalle has a gross floor area of 3700 m2 and enables up to eight commercial tenants to build highly flexible, self-sufficient rental units with no disruptive internal supports that meet the highest standards in terms of design, function, lighting, overall experience and sustainability.
The Werkhalle has a gross floor area of 3700 m2 and enables up to eight commercial tenants to build highly flexible, self-sufficient rental units with no disruptive internal supports that meet the highest standards in terms of design, function, lighting, overall experience and sustainability.
The Werkhalle has a gross floor area of 3700 m2 and enables up to eight commercial tenants to build highly flexible, self-sufficient rental units with no disruptive internal supports that meet the highest standards in terms of design, function, lighting, overall experience and sustainability.
The Werkhalle has a gross floor area of 3700 m2 and enables up to eight commercial tenants to build highly flexible, self-sufficient rental units with no disruptive internal supports that meet the highest standards in terms of design, function, lighting, overall experience and sustainability.

Effizientes Heiz- und Kühlsystem

Besondere Beachtung verdient die intelligente und effiziente Wärmetechnik der Werkhalle: Für die Wärmeversorgung in Halle und Büro wird eine monovalente, d.h. eine hundertprozentige Luft-Wasser-Wärmepumpe eingesetzt, die aus der Aussenluft Wärme gewinnt und somit 100% regenerativ ist. Im Sommer ist über dieses System ausserdem eine zusätzliche Kühlung im gesamten Gebäude möglich. Neben der ressourcenunabhängigen Versorgung trägt das Heiz- und Kühlsystem erheblich zum hohen Nutzerkomfort bei. Die Büroflächen können darüber hinaus über die dort vorhandenen Umluftkühlgeräte zusätzlich beheizt werden. Im Mezzanin wurde eine Fussbodenheizung installiert, die separat gesteuert werden kann und ebenfalls eine Kühlfunktion aufweist.

Begrünung und PV-Anlagen im Aussenbereich

Das gesamte Gelände des Gewerbeparks zeichnet sich durch eine ansprechende Aussenraumgestaltung aus. Der Werkhalle sind Terrassenbereiche mit Pflanzbeeten und Hecken vorgelagert, die multifunktional für Pausen, Veranstaltungen oder die Präsentation von Exponaten genutzt werden können.

Die vollflächige PV-Anlage auf dem Dach verfügt über eine Gesamtleistung von bis zu maximal 370 kWp. Im Regelbetrieb der Werkhalle erzeugt sie in Verbindung mit der optimierten Gebäudehülle und der hocheffizienten Wärmeversorgung mehr Strom, als benötigt wird. Der Stromüberschuss soll jedoch wieder in den Gebäudekreislauf eingespeist und den Mietern angeboten werden, damit der Strom möglichst im und am Gebäude verbraucht wird.

Die Fahrwege sind asphaltiert oder gepflastert, während die Terrassen, Stellplätze und Wege mit versickerungsfähigem Pflaster- bzw. Plattenbelag gestaltet wurden. Des Weiteren wurden 16 neue Bäume gepflanzt und mehr als 270 Heckenpflanzen sind vorgesehen. Auf dem Neubaugrundstück stehen 23 PKW-Stellplätze zur Verfügung, einige davon in Überlänge. Alle Parkplätze können mit Elektroladestationen ausgestattet bzw. bei Bedarf nachgerüstet werden. Zudem bestehen Abstellmöglichkeiten für 18 Fahrräder.

Nachhaltigkeit

Von Anfang an spielte das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung eine zentrale Rolle bei der Konzipierung der Werkhalle. Auch sollte es keine zusätzliche Versiegelung durch den Neubau geben. Das Baugrundstück wurde ursprünglich als Parkplatz genutzt; das beim Rückbau gewonnene Recycling-Material wurde fachgerecht wiederverwendet. Die Holztragkonstruktionen im Innern wurden überwiegend reversibel verschraubt, so dass eine spätere Wiederverwendung andernorts möglich ist. Zusätzlich wurde ein Gebäudematerialpass erstellt, damit sich künftig die einzelnen Bestandteile identifizieren und wiederverwenden lassen. Generell zeichnet sich die Liegenschaft durch einen hohen Anteil an Holzwerkstoffen und somit an nachwachsenden Rohstoffen aus.

Bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ist die Werkhalle für eine Zertifizierung angemeldet; das Ziel ist der Standard Gold. Der Neubau erfüllt zudem die Anforderungen des Effizienzgebäudestandards KfW EG 55. Bei der Erstellung des energetischen Konzepts und der Wahl der Baustoffe wurden Nachhaltigkeitskriterien immer mitberücksichtigt. Nach der Bilanzierungsmethodik der DGNB ist die Werkhalle klimapositiv sowohl im Betrieb als auch über den gesamten Lebenszyklus.

Die Werkhalle Rheinhöfe erhält B!WRD-Projektentwicklerpreis

Bei der B!WRD-Gala des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) standen im November 2023 in Berlin verschiedene herausragende Projektentwicklungen im Fokus. Mit dem B!WRD-Award wurden mittelständische Immobilienunternehmen ausgezeichnet, die Standards für innovative und nachhaltige Immobilienprojekte setzen. Zu den prämierten Unternehmen zählten auch Swiss Life Asset Managers und BEOS. Für die Werkhalle Rheinhöfe, die durch ihren Mix aus Flexibilität, Moderne und Nachhaltigkeit überzeugte, erhielten sie in der Kategorie «Gewerbe» den BFW-Projektentwicklerpreis. Diese Auszeichnung unterstreicht noch deutlicher, dass es sich bei der Werkhalle um ein Vorzeigeprojekt im Immobilienportfolio von Swiss Life Asset Managers Deutschland handelt.

Quelle der Bilder: Hartmann Architekten und Holger Knauf, Fotograf

Leander Frank, Communications Manager, Swiss Life Asset Managers Deutschland

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite von Rheinhöfe.

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