Mit der Energiewende haben sich Investitionen in Clean-Energy-Infrastruktur von einem Nischensegment zu einer Anlageklasse mit einer Vielzahl von Playern entwickelt. Besonders die Dekarbonisierung und die Dezentralisierung der Energieproduktion spielen in dieser Entwicklung eine strukturell treibende Rolle.

Sowohl Anlegerinnen als auch Anbieter müssen sich stetig weiterentwickeln, um die vielfältigen Möglichkeiten im Markt zu nutzen. Swiss Life Asset Managers ist bereits seit 2011 erfolgreich im Geschäft für Infrastrukturanlagen tätig. Sie schafft für die Investoren und die Gesellschaft auch im sich verändernden Marktumfeld einen Mehrwert, indem sie ihre Strategien konsequent weiterentwickelt. Neben der Direktinvestition in bereits bestehende Anlagen oder Unternehmen beteiligt sich Swiss Life Asset Managers auch an Plattformen, die über eine entsprechende Entwicklungspipeline verfügen und die Fähigkeit besitzen, eigene Projekte erfolgreich voranzubringen.

Inflationsschutz als zusätzlicher Benefit
Aktienbeteiligungen an Infrastrukturunternehmen verhalten sich positiv zur Inflation. Das bedeutet, dass sie zumindest partiell und implizit einen Inflationsschutz bieten. Denn diese Aktienbeteiligungen sind Investitionen in Realwerte, die einen laufenden operativen Cashflow erwirtschaften und so einen entsprechenden Wertschutz für Vermögen bilden. Ebenso liegen in vielen Fällen eine gewisse Systemrelevanz oder quasi-monopolistische Strukturen vor, die die Fähigkeit für Preisanpassungen in einem inflationären Umfeld deutlich erhöhen.

Innerhalb der Clean-Energy-Wertschöpfungskette gilt es, diejenigen neuen Technologien zu identifizieren, die sich durch ein überdurchschnittliches Wachstums- und Renditepotenzial, beherrschbare Risiken und einen hohen ESG-Nutzen auszeichnen. Beispiele für solche Technologien, die Swiss Life Asset Managers im Hinblick auf konkrete Investitionen aktuell verfolgt, sind erneuerbare Energien, biogene Treibstoffe, thermische Solaranlagen und Batteriespeicher.

Container truck in ship port for business Logistics and transportation of Container Cargo ship and Cargo plane with working crane bridge in shipyard at sunrise, logistic import export and transport industry background

Biogene Treibstoffe werden beispielsweise aus fetthaltigen Abfallprodukten wie Frittieröl hergestellt. Diese erneuerbaren Treibstoffe bieten eine ideale (Übergangs-)Lösung für den Flug-, Schiff- oder Fern-LKW-Verkehr, da sich diese Sektoren – im Gegensatz zum Auto- oder Busverkehr – aus Gewichts- und Distanzgründen technisch nicht sinnvoll elektrifizieren lassen. Erneuerbare Kraftstoffe ermöglichen es, die Öko-Bilanz dieser Sektoren und des bereits bestehenden Fahrzeugbestands punkto Emissionen zu optimieren.

Close-up of Solar cell farm power plant eco technology.landscape of Solar cell panels in a photovoltaic power plant.concept of sustainable resources.

Thermische Solaranlagen wandeln Sonnenlicht in speicherbare Wärme. Dadurch kann auch nachts und bei schlechten Wetterbedingungen eine Dampfturbine betrieben und damit Strom hergestellt werden. Anders als die traditionellen erneuerbaren Energien wie Wind oder Fotovoltaik verlangt die Solarthermie nicht gleichzeitig nach einem Ausbau der Speicherkapazitäten und/oder des Stromsystems. Dank dieses geringeren Ausbaubedarfs entsteht ein Kostenvorteil, der das Renditepotenzial entsprechend steigert.

Energy storage containers. Solar panels at sunset.

Batteriespeicher können überschüssigen Solar- oder Windstrom speichern und geben ihn dann ab, wenn die erneuerbaren Energien nicht produktiv sind. Da Batteriespeicher-Kraftwerke über relativ kurze Regel- und Startzeiten verfügen, lassen sie sich mit den zufallsabhängigen Produktionsmustern von Wind und Sonne ideal kombinieren. Ausserdem spielen die Batteriespeicher eine systemische Rolle im Energiesektor und werden deshalb vom Regulator in vielen Ländern entsprechend gefördert.

Swiss Life Asset Managers hat das Potenzial der zukünftigen Infrastrukturmärkte frühzeitig erkannt und die unterliegenden Opportunitäten antizipiert. Sie hat für ihre Anlagen entsprechende Erfolgsfaktoren und Investitionsziele definiert und auf ein vorteilhaftes Risiko-Rendite-Profil geachtet. Ebenso sind ESG-Kriterien neben einer grossen Bandbreite von Risikofaktoren und Finanzkennzahlen integraler Bestandteil des Due-Diligence- und Anlageprozesses. Dies gewährleistet verantwortungsvolle und nachhaltige Investitionen. Swiss Life Asset Managers ist Mitglied verschiedener Organisationen wie der GIIA (Global Infrastructure Investor Association)1, des GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmark)2 und Unterzeichnerin der UNPRI (UN Principles for Responsible Investment)3.

GIIA ist ein Mitgliederverband, der die führenden Investorinnen und Berater im Bereich der globalen Infrastruktur vertritt. Die GIIA arbeitet eng mit politischen Entscheidungsträgern, Regulierungsbehörden und anderen Branchenverbänden zusammen.
GRESB ist das führende Bewertungssystem zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilienunternehmen und Immobilienfonds.
UNPRI ist eine Investoreninitiative in Partnerschaft mit der Finanzinitiative des UN-Umweltprogramms UNEP und dem UN Global Compact. Sie entstand 2006, um die zunehmende Bedeutung von Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Themen auch in der Anlagetätigkeit zu berücksichtigen.

Weiterführende Informationen zum Ansatz für verantwortungsbewusstes Anlegen von Swiss Life Asset Managers finden Sie hier.

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